Die Hilfe geht weiter

Die Lage im Osten der Ukraine wird langsam aber sicher immer herausfordernder für die dortige Bevölkerung – so auch in den beiden kleinen Dörfern Kurachowka und Gornjak, in denen immer noch Mitarbeiter von uns aktiv sind: Immer mehr Geschäfte schließen oder haben immer weniger Waren zur Verfügung, sodass es immer schwieriger wird, an Lebensmittel heranzukommen. Gleichzeitig kommen die Kämpfe immer näher, was man besonders an der Lautstärke, aber auch an den Überresten detonierter Raketen in den Gärten der Einwohner merkt. Durch die Kämpfe sind außerdem ständig die Stromleitungen unterbrochen, sodass Strom nur noch in unregelmäßigen Abständen zur Verfügung steht. Gas und Wasser gibt es im Prinzip gar nicht mehr.
Deshalb sind wir sehr dankbar, dass es immer noch Mitarbeiter von uns gibt, die regelmäßig in die Ostukraine fahren, Lebensmittel verteilen und den Menschen Mut machen. In Kurachowka und Gornjak sind nach wie vor Menschen vor Ort, die regelmäßig für die Bewohner Essen kochen, Gottesdienste veranstalten und Programm für die Kinder machen. Für die Einheimischen ist dieser Dienst ein großer Segen und inzwischen kommen viele Menschen auch in die Gemeinde, wenn es kein Essen gibt, da sie dort Ruhe und Hoffnung finden können. Dadurch haben unsere Mitarbeiter die Möglichkeit, ihnen von Gott zu erzählen und stoßen damit momentan auf viele offene Herzen.
Bittet betet für die Bewahrung unserer Mitarbeiter, für die weitere Versorgung der Menschen in der Ostukraine und Gottes Wirken in den Herzen der Menschen.

Eine gute Nachricht

„Viele Flüchtlinge konnten auf ihrer Flucht keine oder kaum Kleidung mitnehmen. In unseren zwei Flüchtlingszentren in der Ukraine können sie sich kostenlos ausstatten.
Ein Mann kam zu uns, weil er einen Anzug brauchte. So haben wir ihm dabei geholfen, einen guten zu finden. Er hat ihn genommen und ist wieder gegangen.
Etwas später kam er glücklich wieder und erzählte uns, dass er den Anzug bei einem Bewerbungsgespräch getragen hat.
Und weil er mit dem Anzug einen guten Eindruck gemacht hat, bekam er den Job.
Ein Wunder bei der aktuellen Lage auf dem Arbeitsmarkt!“
Alexander Larchenko

Hoffnungsträger OST in Lemberg

Verteilung der humanitären Hilfe in der Ukraine

Humanitäre Hilfe für die Ukraine

Beladen des Lkw in Marxgrün (Deutschland)

In angemieteten Räumen der Firma ONTEC arbeiteten einige Ehrenamtliche für die Missionsgesellschaft „HOFFNUNGSTRÄGER OST“ daran, die vielen Spenden von Kleidung, Schuhen, Spielsachen, Nahrungsmitteln und Hygieneartikeln zu sortieren und auf Holzpaletten zu verpacken. Diese wurden dann auf einem Lkw eines Transportunternehmens für Hilfstransporte aufgeladen und nach Lemberg (Lwiw) in der Ukraine transportiert.

Entladen des Lkw in Lemberg (Ukraine)

Nach 2 Tagen dort angekommen wurden die Waren von vielen fleißigen Händen abgeladen und in großen Lagerhallen eingelagert, um sie dann an die vielen bedürftigen und Not leidenen Menschen zu verteilen.

Weitere Bilder finden sie hier.

Video aus Marxgrün, Deutschland
Ausladen in Lemberg (Lwiw), Ukraine
Video aus Lemberg (Lwiw), Ukraine

Dem Herrn sei Dank für die Bewahrung während der Fahrt nach Moldawien
und dass die Hilfsgüter gut angekommen sind.

Missionswerk Hoffnungsträger OST

Wie kann man helfen?
Tragt mit einer Spende dazu bei, dass wir den Flüchtlingen und Menschen der Ukraine, trotz dieser grossen Tragödie, weiterhin Hoffnung schenken und ihnen in ihrer Not zur Seite stehen können.U
Verwendungszweck: „Flüchtlingshilfe Ukraine“

Volksbank Darmstadt
Hoffnungsträger Ost e.V.
IBAN: DE09 5089 0000 0000 9388 07
BIC: GENODEF1VBD